Newsletter August 2019 – Verfahren der Komplementärmedizin werden bisher in den medizinischen Leitlinien für bestimmte Krankheitsbilder kaum berücksichtigt. Ein neues Forschungsprojekt soll das jetzt ändern:

Unter Leitung von Prof. Dr. Jost Langhorst von der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde in Bamberg wurde jetzt in enger Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Naturheilkunde eine Arbeitsgruppe gegründet. Sie soll ...

  • die naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Inhalte systematisch aufarbeiten
  • Metaanalysen zur Vorbereitung von Leitlinien erstellen
  • die Leitlinienarbeit und -konferenzen inhaltlich vorbereiten
  • potentielle Experten benennen, um die Inhalte der Naturheilkunde in diagnosebezogenen Leitlinien zu sondieren
  • an Leitlinien-Konferenzen teilnehmen.

Das alles mit dem Ziel, evidenzbasierte Inhalte der Naturheilkunde und Komplementärmedizin systematisch in die Leitlinien einzubringen.

Kooperationspartner des Projekts sind die Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde, die Gesellschaft für Phytotherapie und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin. Gefördert wird das Vorhaben durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung.

Quelle:
Sozialstiftung Bamberg

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