Newsletter September 2019 - Im Alter ist es besonders wichtig, Stürzen vorzubeugen – nicht selten kommt es dabei zu komplikationsträchtigen Knochenbrüchen. Eine Studie prüft jetzt den Wert von Heileurythmie und Tai Chi und sucht noch Teilnehmer*innen.

Ein Drittel der über 64-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr, jeder fünfte bis zehnte verletzt sich dabei, und nicht selten ist die Selbstständigkeit danach eingeschränkt. Die ENTAIER-Studie des Universitätsklinikums Freiburg soll jetzt untersuchen, ob sich Stürzen mit Heileurythmie oder Tai Chi vorbeugen lässt. Gesucht werden noch TeilnehmerInnen über 64 Jahre, die mindestens eine chronische Erkrankung haben, sich beim Gehen oder Stehen manchmal unsicher fühlen, aber noch selbstständig außer Haus gehen können. Gewährleistet sein sollte auch, dass sechs Monate lang einmal in der Woche eine Therapiestunde absolviert werden kann und dass die gelernten Übungen zuhause weiter ausgeführt werden. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Welcher Gruppe die Teilnehmenden zugeteilt werden, entscheidet der Zufall.

Nicht mitmachen können Senior*innen, die gleichzeitig an einer anderen Studie teilnehmen, in den vergangenen sechs Monaten regelmäßig Eurythmie oder Tai Chi gemacht haben, im Fitness-Center trainieren, intensiv Sport treiben, schon bei leichter körperlicher Belastung (z. B. einfache Hausarbeit) außer Atem kommen oder nicht deutsch sprechen und verstehen können.

Interessent*innen wenden sich direkt an eines der acht Studienzentren in Berlin, Essen, Witten/Herdecke bzw. Dortmund, Filderstadt, Tübingen, Freiburg und Ulm. Alle weiteren Informationen über die „Stolper-Studie“ finden Sie auf der deren Webseite.

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