Diese Entscheidung betrifft mehr als nur Leistungen

Die GKV-Reform entscheidet aktuell darüber, was Teil der Versorgung bleibt und was gestrichen wird. Doch es geht um mehr als einzelne Maßnahmen. Es geht darum, ob politische Entscheidungen die Perspektive von Bürger:innen sichtbar berücksichtigen – oder eben nicht.

So kannst du jetzt aktiv werden

1. E-Mail-Adressen kopieren

Füge diese Adressen in „An:“ oder „Cc:“ ein:

Wen anschreiben? E-Mail-Adresse Wofür zuständig?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

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Politisch verantwortliche Ministerin, treibt das Spargesetz voran
Bundesministerium für Gesundheit (Zentrale)

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Verteilt Eingaben im Haus, Signal der Breite
CDU/CSU‑Bundestagsfraktion (z.Hd. „AG Gesundheit / gesundheitspolitische Sprecherin“)

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Regierungsfraktion, setzt Linie in der Gesundheitspolitik
SPD‑Bundestagsfraktion (z.Hd. „AG Gesundheit / Sprecher Gesundheit“) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Regierungsfraktion, mitentscheidend bei Sparpaket
Gesundheitsausschuss des Bundestages Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Fachgremium, das später den Entwurf berät

Hier alle Adressen auf einen Blick (zum einfachen Kopieren)
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Optional: Zusätzlich kannst du deine:n eigene:n Wahlkreis‑Abgeordnete:n anschreiben. Die Mailadresse findest du über die Abgeordneten‑Suche auf bundestag.de. Mails aus dem eigenen Wahlkreis haben für die individuellen Abgeordneten eine besonders große politische Relevanz, weil sie direkt in die Wiederwahl-Logik fallen.
 

2. Betreff & Text kopieren

Wir haben dir einen Mailtext vorbereitet – du kannst ihn einfach kopieren und gerne auch personalisieren.

Betreff:

200.000 Stimmen ernst nehmen. Bitte keine Streichung der Homöopathie und anthroposophischen Medizin aus der GKV

Mailtext: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem geplanten GKV-Spargesetz sollen homöopathische und anthroposophische Therapien aus der Versorgung gestrichen werden.

Im Jahr 2024 haben über 195.000 Menschen eine Bundestagspetition für den Erhalt dieser Leistungen unterstützt. Das Verfahren wurde abgeschlossen und sich für den Erhalt entschieden.

Vor diesem Hintergrund irritiert mich die aktuelle politische Entscheidung.

Für mich geht es dabei nicht nur um Homöopathie oder Anthroposophische Medizin, sondern um eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielen gesellschaftliche Rückmeldungen in politischen Entscheidungen?

Ich wünsche mir eine Gesundheitspolitik, die Wahlfreiheit ermöglicht und die Perspektive von Patient:innen ernst nimmt.

Meine Bitte an Sie: Setzen Sie sich dafür ein, dass die geplante Streichung dieser Leistungen aus der GKV nicht umgesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

[Vorname Nachname] 
[Wohnort oder Wahlkreis, optional]

Text kopieren

Tipp: Ergänze 1–2 persönliche Sätze. Das erhöht die Wirkung deutlich.
 

3. Abschicken

Name ergänzen, optional personalisieren, senden. 👉 Fertig.

Nimm uns in BCC (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) oder leite uns deine Nachricht weiter, damit wir den Überblick behalten und bei Bedarf gegensteuern können. Danke für dein Engagement!

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Bringt das überhaupt etwas?

Ja – wenn viele von uns schreiben und es nach Menschen aussieht, nicht nach Bots.

Ministerien, Fraktionen und Ausschüsse erfassen Bürgerpost systematisch und werten aus, zu welchen Themen besonders viele Rückmeldungen eingehen. Massenmails mit identischem Text werden zwar nicht alle individuell beantwortet, aber sie gelten als deutliches Stimmungssignal. Vor allem, wenn sie in kurzer Zeit gehäuft eintreffen.

Noch wichtiger: Für Abgeordnete zählen Mails aus dem eigenen Wahlkreis besonders, weil sie direkt zeigen, was ihre Wähler:innen bewegt. Darum bitten wir dich, den Text mit deinem Namen, Wohnort und gern 1–2 persönlichen Sätzen zu ergänzen und neben den Verteileradressen unbedingt auch deine:n Wahlkreis‑Abgeordnete:n anzuschreiben.

Info: In dieser ersten Phase richten wir unsere Briefe bewusst an diejenigen Stellen, die den Entwurf des GKV‑Spargesetzes unmittelbar gestalten. Dazu gehören Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und ihr Ministerium, weil sie den Gesetzentwurf vorbereiten und ins Kabinett einbringen. Außerdem adressieren wir die gesundheitspolitisch Verantwortlichen der Regierungsfraktionen (CDU/CSU und SPD). Hier wird in den Arbeitsgruppen und Fraktionsspitzen entschieden, welche Sparvorschläge politisch gesetzt sind, bevor der Bundestag im Detail berät.


Was jetzt auf dem Spiel steht

Die GKV-Reform ist eine Richtungsentscheidung. Wird Gesundheitsversorgung stärker vereinheitlicht und begrenzt? Oder bleibt sie offen für unterschiedliche Bedürfnisse und Wege?

Diese Frage wird jetzt entschieden.

Mehr Informationen: Studienlage, Kostenfrage, Akzeptanz

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Gemeinsam zeigen wir: Gesundheit ist Vertrauenssache. Und Vielfalt ist kein Widerspruch zu Wissenschaft, sondern ihre Voraussetzung.