Offener Brief an den Bundestag: Breites Bündnis um weil's hilft! fordert Rücknahme der Streichungspläne

 

Über 40 Persönlichkeiten aus Medizin, Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesundheitsverbänden haben sich mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages gewandt. Ihr gemeinsamer Appell: Die geplante Streichung von Homöopathie und Anthroposophischer Medizin als Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen muss aus dem Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes gestrichen werden.

Der Brief ist aus dem Netzwerk von weil's hilft! entstanden und vereint Stimmen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, darunter viele Ärztinnen und Ärzte. Die Unterzeichnenden eint die Sorge, dass mit den geplanten Änderungen die Wahlfreiheit von Patientinnen und Patienten eingeschränkt und die Vielfalt medizinischer Versorgungsangebote geschwächt wird.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Noch können die Abgeordneten Änderungen vornehmen und die vorgesehenen Streichungen zurücknehmen.

In ihrem Schreiben weisen die Unterzeichnenden darauf hin, dass Millionen Menschen in Deutschland homöopathische und anthroposophische Therapien nutzen. Sie kritisieren, dass die geplante Streichung weder einen relevanten Beitrag zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung leisten würde noch den tatsächlichen Versorgungsbedürfnissen vieler Patientinnen und Patienten gerecht wird.

Die zentrale Forderung des Offenen Briefes ist eindeutig:

Die geplante Streichung von Homöopathie und Anthroposophischer Medizin als Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen muss aus dem Gesetzentwurf entfernt werden.

Der Offene Brief ist Teil des wachsenden Protests gegen die geplanten Kürzungen. Bereits zahlreiche Menschen haben sich über die Kampagne „Wir sind Millionen. Lasst uns entscheiden.“ an politische Entscheidungsträger gewandt und ihre Stimme gegen die Streichungspläne abgegeben.

>>> Hier geht es zum offenen Brief

 

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