Offener Brief an den Bundestag: Breites Bündnis um weil's hilft! fordert Rücknahme der Streichungspläne

 

Über 40 Persönlichkeiten aus Medizin, Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesundheitsverbänden haben sich mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages gewandt. Ihr gemeinsamer Appell: Die geplante Streichung von Homöopathie und Anthroposophischer Medizin als Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen muss aus dem Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes gestrichen werden.

Der Brief ist aus dem Netzwerk von weil's hilft! entstanden und vereint Stimmen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, darunter viele Ärztinnen und Ärzte. Zu den Unterzeichnenden gehören Otto Schily, Malu Dreyer, Winfried Kretschmann, Peter Daniell Porsche, Sarah Wiener, Hans-Jochen Wagner, Felix Klare und August Zirner.

Die Unterzeichnenden eint die Sorge, dass mit den geplanten Änderungen die Wahlfreiheit von Patientinnen und Patienten eingeschränkt und zugleich Mehrkosten im Gesundheitssystem verursacht werden. Sie verweisen auf positive Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Studien und darauf, dass eine laufende wissenschaftliche Debatte nicht politisch entschieden werden darf. 

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Noch können die Abgeordneten Änderungen vornehmen und die vorgesehenen Streichungen zurücknehmen.

>>> Hier geht es zum offenen Brief

 

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Der offene Brief ist Teil des wachsenden Protests gegen die geplanten Kürzungen. Bereits zahlreiche Menschen haben sich über die Kampagne „Wir sind Millionen. Lasst uns entscheiden.“ an politische Entscheidungsträger gewandt und ihre Stimme gegen die Streichungspläne abgegeben.

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Das parlamentarische Verfahren läuft.

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